Tango Ensemble Contrabajando

Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Wer Argentinien und Buenos Aires hört, der denkt sofort an Tango, an Leidenschaft, Hingabe und pure Emotionen.

Unsere musikalischen Reise führt uns zum argentinischen Tango mit Werken von Astor Piazzolla, José Bragato und Daniel Stavinski – überzeugender kann Weltmusik nicht sein!

Astor Piazzolla gilt als der Vater des Tango Nuevo, der den klassischen Tango Argentino zu zeitgenössischen Formen und Kunstansprüchen weiterentwickelte. Piazzolla war gebürtig aus Buenos Aires und so stand seine Geburtsstadt immer wieder im Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens. In den 60er Jahren entstand der Zyklus „seiner“ Jahreszeiten, die von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ inspiriert waren. Es sollten “Die vier Jahreszeiten aus Buenos Aires” werden.

Während Vivaldi die Natur und das ländliche Leben der frühen Neuzeit im Spiegel der Jahreszeiten schildert, fasst Piazzolla das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Einwohner sich „Porteños“ nennen, in Töne. Was den Stil jener argentinischen Jahreszeiten betrifft, so ist er geprägt von den Klängen des Tangos und des Jazz, von durchaus neutönenden aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piazzolla typisch sind.

Mit den 4 Jahreszeiten wollte Piazzolla den Puls der Großstadt versinnbildlichen. Mit ihnen lässt er das bürgerliche Buenos Aires vor unseren Augen erstehen, den neuen Tango, die Seele von Buenos Aires.

Im Sommer herrscht die Leidenschaft, wenn die sengende Hitze den Körper verzehrt und auch der Kalender die Temperatur der Liebe ständig steigen lässt. Selbst der Zement in der Stadt glüht. Mühevoll ist es, durch die Straßen zu gehen, die Siesta ist schwer von dieser schwülen Hitze.
Der Herbst ist die Zeit des Abschieds. Die Flüchtigkeit der Leidenschaft weicht der Vergänglichkeit. Die Stadt beginnt, sich in Gelb zu kleiden. Die Noten scheinen Ausschau zu halten, sie sinken sehnsüchtig in die Tiefe.
Im Winter herrschen Einsamkeit, Kälte und grauer Alltag, aber auch die Nacht mit ihren heißen Tangorhythmen.
Im Frühling begegnen wir unserer ersten Liebe: körperliche Versuchung, ein Imbiss der Verliebten im Grünen. Die Stadt erwacht nach dem Winter zu neuem Leben, die Bäume schmücken sich mit Grün und die Blumen tauchen die ganze Stadt in einen verführerischen Duft.

Das Tango Ensemble Contrabajando lässt die Zuhörer eintauchen in die Sehnsucht, in die Fröhlichkeit, in den Witz, in die Eleganz und in die Virtuosität dieser Tango-Musik und begeistert sein Publikum mit Spielfreude, Leidenschaft, Emotionen, Kreativität und eingängige Melodien unabhängig von stilistischem Schubladendenken. Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt Felicitas Stephan ihr Cello singen. Kraftvoll melden Wolfgang Lehmann an der Gitarre und Sabine Böker-Kaminsky am Klavier immer wieder einen Anspruch auf Melodieführung an. Stefanie Schulte-Hoffmann lässt ihr Akkordeon frohlocken und jubeln, aber auch wehmütig klagen. Uli Bär sorgt am Kontrabass für ein rhythmusgebendes solides Fundament.

Mit seiner interessanten Besetzung bildet das Ensemble Contrabajando eine Ausnahme in der Ensemble-Landschaft. Eine emotionsbetonte Bereicherung der Musik sollte es von Anfang an sein. Begleiten Sie die Musiker auf ihrer Reise nach Argentinien mit Piazzollas Musik und erleben Sie, wie das Ensemble Contrabajando „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ von Astor Piazzolla aufführt.

Felicitas Stephan – Violoncello
Wolfgang Lehmann – Gitarre
Stefanie Schulte-Hoffmann – Akkordeon
Uli Bär – Kontrabass
Sabine Böker-Kaminsky – Klavier

Foto © Volker Beushausen

Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt Felicitas Stephan ihr Cello singen. Kraftvoll melden Wolfgang Lehmann an der Gitarre und Sabine Böker-Kaminsky am Klavier immer wieder einen Anspruch auf Melodieführung an. Stefanie Schulte-Hoffmann lässt ihr Akkordeon frohlocken und jubeln, aber auch wehmütig klagen. Uli Bär sorgt am Kontrabass für ein rhythmusgebendes solides Fundament.

„In meiner Geschichte mischen sich Teufel und Engel … man muss von allem etwas haben“, bekannte Astor Piazzolla einst. Und so heißt das Programm des Ensembles Contrabajando folgerichtig „Del Diablo y del Angel – vom Teufel und vom Engel“. Begleiten Sie die Musiker auf ihrer Suche nach dem Diabolischen und dem Engelhaften in Piazzollas Musik und erleben Sie, wie das Ensemble Contrabajando Werke aus den Vier Jahreszeiten von Astor Piazzolla aufführt.

Felicitas Stephan – Violoncello
Stefanie Schulte-Hoffmann – Akkordeon
Sabine Böker-Kaminsky – Klavier
Wolfgang Lehmann – Gitarre
Uli Bär – Kontrabass

Pressestimmen

Buck Wolters‘ rassiger „Fuego Negro“ reißt einfach mit, Bragatos „Milontan“ entführt mit wunderschönen Cello-Kantilenen ins Land der Sehnsucht. „Sommer“ und „Winter“ zeigen ein Ensemble, das mit sinnlichem Gespür die wechselnden Gefühle beredt zum Ausdruck bringt: Es singt unendliche Sehnsucht, erinnert wehmütig an unwiederbringliche Momente, beklagt die Einsicht in die Unabänderlichkeit der Realität und macht sie durch diese Musik erträglicher.
Ob der rastlose Höllenritt „Vayamos“ oder die zu Tränen rührende „Oblivion“, ob der unbändige „Libertango“ oder das wehmütig-liebevolle „Adios Noniño“ – alle Tangos Piazzollas sind Ausdruck tiefster Menschlichkeit und machen diesen Abend für die begeisterten Zuhörer zu einem besonderen.
Hellweger Anzeiger 14.10.2018

Emotionaler Rausch für die Ohren … „das ist musikalischer Hochgenuss, ein wunderbarer Abend“.
Der Patriot / Geseker Zeitung, 06.02.2017

 

Foto © Volker Beushausen